30.06.06  Freitag, 8 Uhr, der Kranführer lässt unser neues Schiffchen sanft ins Wasser gleiten, der Mast wird gestellt – mei, ist der hoch! – und Carsten, der Voreigner dreht mit Klaus eine Hafenrunde zur Einweisung.


Für ihn ist es kein trauriges Abschiednehmen vom Schiff, da eine Nauticat 42 für ihn gerade gebaut wird. Nachdem ein dritter Sohn da zu kam, wurde es der Familie auf dem alten Schiff zu eng.


Anschließend ziehen wir mit Pütt und Pann - und vor allem unserem Zoo -  auf´s Schiff. Stegnachbarn, die beobachten, wie wir Tag für Tag Hausstand  anschleppen und verstauen, fragen, ob das Schiff unten irgendwo offen sei. Denn so viel könne doch nicht hineinpassen.


Doch allem Unken zum Trotz, alles lässt sich verstauen – auch die ca. 200 Bücher finden Platz unter unserem kuscheligen Bett und den Regalen drum rum. Da wir Schlafgäste erwarten, kommt das (elektronische) Klavier, das sonst im Vorschiff auf den Polstern steht, erstmal dort in die Steuerbordablage.


Sa. 01.07.06 Klaus hat ins Logbuch geschrieben: "Wir leben auf dem Schiff!" Endlich in Ruhe schlafen, Tee im Bett trinken, kuscheln, „Süddeutsche“ lesen zum späten Milchkaffee - anschließen mit frischer Kraft weiter räumen.