Auf in ein neues Jahr in Griechenland, von dem wir noch nicht so genau wissen, ob es ein "in die Buchten um die Ecke Segeljahr" wird, oder ob wir uns Griechenland von innen anschauen.

 

Doch der Reihe nach. Erst am letzten Aprilwochenende 2011 machen wir uns mit unserem neuen VW-California, unserem „Zelt auf Rädern“ wieder auf den Weg nach Griechenland.

 

Griechische Ostern erleben, den Wunsch mussten wir uns leider abschminken. Die Fähre für Ostern in Griechenland ist längst abbestellt als wir endlich – nach viel Stress mit unseren Ferienwohnungen – am Karfreitag, 22.04. kurz nach 18.00 Uhr in Freiburg abfahren. Gegen 22.00 Uhr erreichen wir den Lago Macciore – und fahren über eine Stunde über die enge Uferstraße bis wir dann endlich einen ruhigen Ort am Ufer finden: Maccano. Wir schlafen wunderbar auf einem Parkplatz und verholen dann am Morgen zum Frühstück ans Ufer: Der Sommer im Süden hat begonnen!

 

Von unterwegs aus können wir dann noch für Ostersonntagmittag einen Platz auf der Fähre ab Ancona buchen und verkriechen uns am Abend vorher gegen 22.00 Uhr auf einem Campingplatz.

Ein Alptraum, hier eingezwängt zwischen Wohnmobilen und Campingmöbeln längere Zeit verbringen zu müssen. Wer tut so was freiwillig? Es scheint aber eine Menge Leute zu geben, die dieses Bad in der menge genießen wollen. Überall an den Bäume hingen Reservierungsschilder für mehrere Wochen.

 

Auf der Fähre dann das nächste Aha-Erlebnis: eine bereits am frühen Morgen aufgeregt gackernde Gruppe von mehr als einem Dutzend französischer Wohnmobile, die im Konvoi  einen Monat durch die Türkei reisen wollen und wir eingezwängt dazwischen. Auch „Camping an Bord“ birgt dieses Mal einen großen Stressfaktor!

 

In Lefkas besuchen wir kurz unser seit rund 8 Monaten an Land stehendes und dementsprechend zugestaubtes Schiff und verschwinden für die Nacht in die Berge nach Kolyvata, wo wir nach einem gemütlichen Essen bei Maria, vor der kleinen Kirche mitten in der Natur wohnen.

 

Am Dienstag besprechen wir mit dem Serviceunternehmen die Arbeiten an unserem „Einhorn“ und verziehen uns wieder nach Kolyvata. Es regnet, ist noch verdammt kalt – doch die Blütenpracht des Frühjahrs entschädigt uns für das Nordeuropa-Wetter.